Dienstag, 1. September 2015

Ein Leuchtturm in der Sahara

Als wir gestern im Aufenthaltsraum waren und noch Siedler gespielt haben fing es an zu regnen. Es regnete nicht stark aber ununterbrochen die ganze Nacht durch.

Normalerweise gehe ich nachts gerne mal über den Campingplatz zur Toilette. Meist sind ganz viele Sterne zu sehen. Aber wenn es regnet könnte ich gerne darauf verzichten. Da muss ich dann beim Zelt aufmachen aufpassen, dass keine kalte Dusche die Zeltplane herunter kommt und beim laufen über den Platz mache ich eine ungewollte Kneipp-Kur. :-)

Micha und ich hatten uns überlegt das wir noch eine Nacht in Blokhus bleiben wenn es am morgen immer noch regnet. Kurz nach dem aufstehen hörte der Regen auf. Also hat Micha sofort das Zelt abgebaut. Beim Frühstück fing es dann wieder an zu regnen. :-(

Nun gab es kein zurück mehr, Regenklamotten an und durch. Die erste Strecke sollte 15 Kilometer am Strand lang führen und wir wollten es wenigstens probieren. Am Anfang ging es noch einigermaßen,  aber die Pfützen wurden immer größer und die Fahrräder sanken immer mehr ein. Teilweise mussten wir durch kleine Flüsschen fahren. Nach 5 Kilometern gaben wir auf und fuhren lieber die Alternativroute, die weiter war und parallel zu einer stark befahrenen Straße verlief. Das hat leider gar keinen Spaß gemacht.

Nach 20 Kilometern machten wir im nächsten Ort erstmal eine nette Kaffeepause. Am liebsten wäre ich sitzen geblieben ...

Danach ging es glücklicherweise auf kleinen Wegen und Seitenstraßen weiter. Es regnete ohne Unterbrechung und sehr viel von der schönen Umgebung haben wir nicht mitbekommen. Bei Nørre Lyngby wechselt der lange breite Sandstrand ziemlich abrupt zu einer Felsküste. Aber wir fuhren weiter immer Richtung Lønstrup. Kurz vorher gibt es den Rubjerg Knude,  eine riesige Wanderdüne und einen langsam im Sand versinkenden Leuchtturm. Das Licht des Leuchtturms wird von der Sanddüne verdeckt. Eine Weile wurde noch versucht das zu verhindern. Aber inzwischen wurde der Leuchtturm aufgegeben. Das war ein toller Anblick!  Pham hatte mir davon erzählt und unser Reiseführer hat auch sehr deutlich darauf hingewiesen. Danke Pham! :-)

Die Wanderdüne erinnerte mich an ein Gedicht das wir mal in der Schule durch genommen haben. Es ist von Agnes Miegel und heißt "Die Frauen von Nidden". Es endet mit den Worten "Und die Düne kam und deckte sie zu." Fand ich sehr eindrucksvoll!

Der nächste Campingplatz in Lønstrup war dann unser und um wieder warm und trocken zu werden mieteten wir uns für die Nacht eine Hütte und es gab ein Essen zum Bauch wärmen. :-)

3 Kommentare:

  1. Ich hoffe die Somme kommt bald wieder! Hier in Berlin ist die Hitze auch erst mal vorbei...
    Liebe Grüße
    Birgit

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  2. Hallo ihr Lieben,
    wir haben Euch ganz doll lieb!
    Karin und Lara

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